
Etwa 1000 Menschen kamen am 4.2.2024 im Dollespark in Bodenheim zusammen, um für unsere Demokratie, unsere Gesellschaft Gesicht zu zeigen.
Am 10. März 2024 findet eine weitere Demonstration in Bodenheim statt.

Etwa 1000 Menschen kamen am 4.2.2024 im Dollespark in Bodenheim zusammen, um für unsere Demokratie, unsere Gesellschaft Gesicht zu zeigen.
Am 10. März 2024 findet eine weitere Demonstration in Bodenheim statt.
Keine Gehör der AfD
Unter dem Titel „Budenheim bleibt anständig. Kein Gehör der AfD“ rufen die im Rat vertretenen Fraktionen zu einer Demonstration gegen eine Veranstaltung der AfD am 23.2.2024 ab 17:00 Uhr auf dem Rathaus-Vorplatz auf.
Wenn eine in Teilen rechtsextreme Partei wie die AfD zu einer Veranstaltung einlädt und hierfür bundesweit bekannte Personen nach Budenheim kommen, ist es wichtig, dass dies nicht unwidersprochen bleibt. Dafür steht auch das Bündnis der Ratsfraktionen.
Rheinhessen gegen Rechts e. V.
Der Verein verweist auch auf die Erklärung „NieWieder33“, die er vor Kurzem veröffentlicht hat. Viele Unterzeichner haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen.
Auch in Wöllstein ist eine Demonstration gegen Rechtsextremismus und für Demokratie, Freiheit und Toleranz geplant. Mehrere örtliche Organisationen, Vereine und Parteien haben sich dem Aufruf angeschlossen. Die Demonstration findet statt am 19.2.2024 um 18:00 Uhr.
Nie wieder dürfen Rechtsextreme und Rechtspopulisten in Deutschland politische Verantwortung übernehmen. Dafür steht der Verein Rheinhessen gegen Rechts. Und dafür treten auch die Wölsteiner*innen ein.
Rheinhessen gegen Rechts e. V.

Dem Aufruf des DGB Rheinhessen-Nahe und des Vereins Rheinhessen gegen Rechts e. V. folgten am 3.2.2024 10.000 Menschen. Sie setzten ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Wir zeigen, dass wir nicht schweigen werden. Wir zeigen, dass wir nicht akzeptieren werden. Wir zeigen, dass wir nicht vergessen werden. Und wir zeigen, dass wir mehr sind.
Roland Scbäfer, Vorsitzender Rheinhessen gegen Rechts e. V.

An der Demonstration nahmen neben Ministerpräsident Malu Dreyer, Bischof Kohlgraf auch der Mainzer Oberbürgermeister sowie viele Vertreter*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen teil.
Menna Mulugeta, Tobias Mann und der italienische Liedermacher Pippo Pollina bereicherten die Demonstration mit ihren Beiträgen.
Uns ist es gelungen, ein starkes Zeichen zu setzen. Wir sind die Brandmauer. Mein Dank geht an all jene, die dieses wichtige Zeichen ermöglicht haben, besonders dem DGB Rheinhessen-Nahe, der seit vielen Jahren ein unermüdlicher Partner im Kampf gegen Rechts ist.
Roland Schäfer, Vorsitzender Rheinhessen gegen Rechts e. V.

Unter dem Titel “Demokratie schützen – Rechtsextreme stoppen” ruft der Verein Rheinhessen gegen Rechts e. V. und der DGB Rheinhessen-Nahe zu einer Kundgebung am Samstag, 3. Februar 2024 ab 12.00 Uhr auf dem Ernst-Ludwig-Platz auf.
“Unsere Demokratie ist bedroht. Die Entwicklungen der vergangenen Wochen haben bestätigt, dass Rechtsextreme und Rechtspopulisten die freiheitlich demokratische Grundordnung bekämpfen und beseitigen wollen,” heißt es in dem Aufruf.
“Aber unsere Demokratie ist auch wehrhaft. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich menschenverachtende Ideologien wieder breit machen und Rechtsextreme politische Verantwortung übernehmen können. Deswegen stehen wir auf gegen Rechtsextremismus und für eine starke, wehrhafte Demokratie.”
Roland Schäfer, Vorsitzender des Vereins Rheinhessen gegen Rechts e. V. erklärt: “Wenn sich Rechtsextreme und Rechtspopulisten treffen, vernetzen und die menschenverachtende “Remigration” von Millionen von Menschen planen, dann sind Demokrat*innen gefordert, ein klares Zeichen zu setzen.”
Susanne Wagner, Regionsgeschäftsführerin des DGB Rheinhessen-Nahe ergänzt: “Wir wollen Zusammenhalt statt Spaltung. Wir wollen Respekt statt Hass und Zuversicht statt Angst. Wir wollen mehr Demokratie am Arbeitsplatz, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft. Es macht Mut und es gibt Kraft zu sehen, dass viele Menschen jetzt aufstehen und Haltung zeigen. Es ist die große Mehrheit, die für die Werte des menschlichen Miteinanders, für ein friedliches Zusammenleben und für Solidarität steht. All das lassen wir uns von niemandem kaputt machen.“
Als Redner*innen erwarten die Veranstalter die DGB-Bezirksvorsitzende Susanne Wingertszahn, die Ministerpräsidentin Malu Dreyer, den Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase, Bischof Peter Kohlgraf, Dekan Andreas Klodt, den Universitätspräsidenten Prof. Dr. Georg Krausch, die Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration Peimaneh Nemazi-Lofink, den Theaterintendanten Markus Müller und weitere Redner*innen und Talkgäste. Kulturell und musikalisch solle man sich auf einige Überraschungen einlassen, so die Veranstalter.