
Ingelheim: Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie
Wie hängen wirtschaftliche Entwicklungen und demokratisches Miteinander zusammen? Welche Verantwortung tragen Unternehmen, Institutionen und Zivilgesellschaft für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wie können wir Demokratie auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stärken? Welchen Beitrag können Unternehmen für die Stärkung der Demokratie leisten?
WeiterlesenDemokratiemesse in Mainz
Im Nachklang der tragischen Erfahrungen, die die Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und der Welt machen mussten, wurde eine deutsche Verfassung geschaffen, die so etwas für immer verhindern soll. Leider nimmt derzeit durch den zunehmenden Rechtsextremismus in Europa und auch hier bei uns menschenverachtender Hass wieder zu. Es wirken politische Kräfte, die Toleranz, Vielfalt, Meinungsfreiheit und die Gleichbehandlung aller stark einschränken wollen.
In der Woche des 23. Mai 2026 (Jahrestag des GG) wird das Grundgesetz mit vielen Mitmachaktionen deutschlandweit gefeiert. Der Verein „Rheinhessen gegen Rechts“ wird auf der Demokratie-Messe in Mainz am 21. Mai 2026 mit einer Foto-Aktion auf Inhalte und Wichtigkeit unserer Verfassung aufmerksam machen.
Die Messe findet am 21. Mai 2026 ab 18:00 Uhr im Stadthaus, Große Bleiche, statt.
Kommt vorbei und steht mit uns ein für ein „Nie wieder!“
Auf der Veranstaltung werden rund zwanzig weitere Organisationen mit Aktionen und/oder Ständen vertreten sein, die sich auf einen regen Austausch mit euch freuen.
IDAHOBITA 2026

Rheinhessen gegen Rechts e. V. weitet sein Engagement aus: Für den 17. Mai 2026 plant der Verein gemeinsam mit dem Queeren Forum Mainz ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zum internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit.
Unter dem Motto der Solidarität soll der IDAHOBITA 2026 (International Day Against Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Agender-Feindlichkeit) weit über die queere Community hinaus sichtbar werden. Geplant ist eine zentrale Kundgebung auf dem Gutenbergplatz mit anschließendem Austausch auf dem Tritonplatz. Unterstützt wird die Initiative bereits durch das Mainzer Staatstheater sowie das Netzwerk MZ4Democracy.
Die Wahl des Tritonplatzes als Veranstaltungsort ist ein bewusstes Zeichen: Nachdem dort 2023 ein Schauspieler Opfer queerfeindlicher Gewalt wurde, soll der Ort nun durch Infostände und eine „Speakers Corner“ positiv und friedlich neu besetzt werden.
„Wir wollen als Zivilgesellschaft zeigen, dass wir geschlossen für Freiheit, Respekt und Nächstenliebe einstehen. Es geht darum, Gesicht zu zeigen und den öffentlichen Raum gemeinsam gegen Hass und Ausgrenzung zu verteidigen.“
Rheinhessen gegen Rechts e. V. lädt alle Interessierten ein, diesen Tag aktiv mitzugestalten und ein starkes Signal für die Menschenwürde in Mainz zu setzen.
Spielraum für Kommunen beim Engagement gegen Rechtsextremismus
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts bestätigt: Kommunen dürfen sich öffentlich gegen Rechtsextremismus positionieren, solange dies für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung notwendig ist. Für die demokratische Zivilgesellschaft ist das ein wichtiges Signal. Engagement gegen rechtsextreme Ideologien ist keine parteipolitische Parteinahme, sondern notwendiger Schutz vor Menschenfeindlichkeit und Gewalt.
„Das Urteil stärkt all jene, die sich für eine offene, vielfältige Gesellschaft einsetzen – und zeigt, dass auch Kommunen demokratische Werte aktiv verteidigen können“, so Roland Schäfer, Vorsitzender des Vereins Rheinhessen gegen Rechts e. V.
Zum Beschluss: https://www.bverwg.de/de/pm/2026/24
