Nierstein: Kino im Park

Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr geht die Veranstaltung „Kino im Park“ der Initiative „Nierstein gegen Rechtsextremismus“ 2026 in die zweite Runde – mit tollen Neuerungen. Besonders Cineasten werden sich freuen: am Vorabend des Mainzer Christopher-Street-Day stehen im Niersteiner Park an zwei Abenden gleich zwei Film-Highlights auf dem Programm: am Freitag, dem 24. Juli „Priscilla“ und am 25. Juli „Jamel“, „Almanya“ folgt am 21. August

„Wie auch im letzten Jahr zeigen wir Filme, in denen es um unkonventionelles Verhalten geht, um Widerstand gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck, um Toleranz und schlicht ein friedliches und freundliches Miteinander“, positioniert sich Sprecherin S. Orth klar für die Schwerpunkte der Initiative.

Außer den Filmen gibt es diesmal ab 20.00 Uhr auch ein kleines Rahmenprogramm mit Infoständen – und das alles bei freiem Eintritt. „Wir wollten dieses Event unbedingt ohne Eintritt auf die Beine stellen, es ist uns einfach enorm wichtig, dass jede und jeder, der oder die Interesse hat, teilnehmen kann – auch bei schmalem Geldbeutel.“
Wie auch im letzten Jahr bringen Besucherinnen und Besucher ihre Sitzgelegenheiten und Verpflegung selbst mit.

„Wir danken der Stadt Nierstein, der Leitstelle Kriminalprävention beim Ministerium des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz sowie Rheinhessen gegen Rechts für die finanzielle Förderung. Ohne diese wäre das Projekt nicht umsetzbar“ betont S. Orth.

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Prüfdemo am 14.6. in Mainz

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Ingelheim: Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie

Wie hängen wirtschaftliche Entwicklungen und demokratisches Miteinander zusammen? Welche Verantwortung tragen Unternehmen, Institutionen und Zivilgesellschaft für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wie können wir Demokratie auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stärken? Welchen Beitrag können Unternehmen für die Stärkung der Demokratie leisten?

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Demokratiemesse in Mainz

Im Nachklang der tragischen Erfahrungen, die die Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und der Welt machen mussten, wurde eine deutsche Verfassung geschaffen, die so etwas für immer verhindern soll. Leider nimmt derzeit durch den zunehmenden Rechtsextremismus in Europa und auch hier bei uns menschenverachtender Hass wieder zu. Es wirken politische Kräfte, die Toleranz, Vielfalt, Meinungsfreiheit und die Gleichbehandlung aller stark einschränken wollen.

In der Woche des 23. Mai 2026 (Jahrestag des GG) wird das Grundgesetz mit vielen Mitmachaktionen deutschlandweit gefeiert. Der Verein „Rheinhessen gegen Rechts“ wird auf der Demokratie-Messe in Mainz am 21. Mai 2026 mit einer Foto-Aktion auf Inhalte und Wichtigkeit unserer Verfassung aufmerksam machen. 

Die Messe findet am 21. Mai 2026 ab 18:00 Uhr im Stadthaus, Große Bleiche, statt.

Kommt vorbei und steht mit uns ein für ein „Nie wieder!“

Auf der Veranstaltung werden rund zwanzig weitere Organisationen mit Aktionen und/oder Ständen vertreten sein, die sich auf einen regen Austausch mit euch freuen.

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IDAHOBITA 2026

Rheinhessen gegen Rechts e. V. weitet sein Engagement aus: Für den 17. Mai 2026 plant der Verein gemeinsam mit dem Queeren Forum Mainz ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zum internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit.

Unter dem Motto der Solidarität soll der IDAHOBITA 2026 (International Day Against Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Agender-Feindlichkeit) weit über die queere Community hinaus sichtbar werden. Geplant ist eine zentrale Kundgebung auf dem Gutenbergplatz mit anschließendem Austausch auf dem Tritonplatz. Unterstützt wird die Initiative bereits durch das Mainzer Staatstheater sowie das Netzwerk MZ4Democracy.

Die Wahl des Tritonplatzes als Veranstaltungsort ist ein bewusstes Zeichen: Nachdem dort 2023 ein Schauspieler Opfer queerfeindlicher Gewalt wurde, soll der Ort nun durch Infostände und eine „Speakers Corner“ positiv und friedlich neu besetzt werden.

„Wir wollen als Zivilgesellschaft zeigen, dass wir geschlossen für Freiheit, Respekt und Nächstenliebe einstehen. Es geht darum, Gesicht zu zeigen und den öffentlichen Raum gemeinsam gegen Hass und Ausgrenzung zu verteidigen.“

Rheinhessen gegen Rechts e. V. lädt alle Interessierten ein, diesen Tag aktiv mitzugestalten und ein starkes Signal für die Menschenwürde in Mainz zu setzen.

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