Neue Ideen gegen Rechts

Zu einer Ideenwerkstatt gegen Rechts hatten die Vereine In-Rage und Rheinhessen gegen Rechts in Kooperation mit der Fridtjof-Nansen-Akademie in das WBZ eingeladen. Rund 50 Besucher folgten der Einladung am Samstag morgen.

 „Mit dem Ingelheimer Appell und der Aktion Ingelheim zeigt Gesicht haben wir eine Botschaft, hinter der die Ingelheimer Bürgerschaft in ihrer Vielfalt steht“, erklärt Dieter Engelhard, Vorsitzender von In-Rage. „Diese Botschaft noch intensiver zu kommunizieren und den Inhalt zu leben, bietet die Möglichkeit und Aufforderung, nicht nur zu reagieren, sondern jederzeit aktiv zu werden“.

„Nach den Demonstrationen im April und im August diesen Jahres stellt sich die Frage, wie wir künftig auf rechtsextreme Aufmärsche reagieren. Kreative Ideen sind gefragt.“, so Roland Schäfer, Vorsitzender des Vereins Rheinhessen gegen Rechts.

Florian Pfeil fasste den Morgen wie folgt zusammen: „Die Veranstaltung hat gezeigt: Ingelheim hat eine aktive und engagierte Bürgerschaft, die auch weiterhin neonazistische Aktivitäten nicht unwidersprochen hinnehmen wird. Verfassungsfeinde und Menschenfeinde, die in Ingelheim demonstrieren wollen, sind nicht willkommen.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen darin überein, dass rechtsextreme Aufmärsche nicht ohne Widerspruch bleiben dürften. Wie dieser Widerspruch aussieht, darüber soll auf einem weiteren Treffen gesprochen werden. Wer gerne zu dem nächsten Termin eingeladen werden möchte, kann eine E-Mailadresse an mail@rheinhessen-gegen-rechts.de senden.

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